Schon mal darüber nachgedacht in Sizilien zu Überwintern? Viele Rentner haben bereits die Vorteile einer Überwinterung in einem wärmeren Land für sich entdeckt und ziehen, wie die Zugvögel, in den Süden sobald es in Deutschland ungemütlich wird.

Sobald man sich Gedanken macht, wie, wann, ob und wo man in Sizilien überwintern möchte, kommt auch die Überlegung, wie denn die passende Unterkunft aussieht. Da wir selbst bereits eine Überwinterung in Sizilien gemacht haben, wissen wir worauf es ankommt.

Welche Region in Sizilien

Zuerst sollte man sich genau überlegen, wohin man möchte. Sizilien ist nicht an jeder Stelle gleich warm und genau so sonnig. Es gibt Unterschiede was die Lage anbetrifft. So regnet es beispielsweise im Norden mehr als an der Ost- und Südküste. Weiterhin hat die Vergangenheit gezeigt, das es an der Nordküste immer wieder zu starken Überschwemmungen und Erdrutschen kommt, da hier sehr steile Berge ins Meer fallen, die bei Wolkenbruch eben sehr viel Wasser in kürzester Zeit “hinab” schicken. Der Süden der Insel ist im Sommer touristisch sehr belebt, allerdings brechen in den Wintermonaten die Besucherzahlen ein, viele Orte die im Sommer aus den nähten platzen, sind nun verlassen, wirken wie Geisterstädte. So ist zum Beispiel Marina die Ragusa ein sehr schöner Ferienort, im Winter alledings nahezu ausgestorben. Bedenken Sie, das auch Ladengeschäfte, Bars, Cafes und Restaurants in reinen Touristenorten weitgehend geschlossen haben.

Lieber Strandnähe oder Innenstadt

Natürlich ist das Meer im Winter auf Sizilien auch schön, eigentlich sogar schöner als im Sommer, da die Strände komplett leer sind und die Sicht meist besser ist. Natürlich kann man mit etwas “Zähne-zusammen-beißen” auch baden gehen. Aber ganz ehrlich, es wird beim Überwintern in Sizilien nicht die Hauptbeschäftigung sein, sich am Meer aufzuhalten. Zudem sind im Winter die meisten Strandsiedlungen verlassen, sie währen also sehr einsam. Wer in Sizilien überwintern möchte, sollte sich eher an ein Dorf oder eine kleine Stadt orientieren, wo es ein wenig Leben gibt, wo alltägliche Geschäfte wie Restaurant, Bars, Cafes und der Bäcker geöffnet haben. Der Ausgangspunkt kann ruhig in Meeresnähe sein, wie beispielsweise Avola, Siracusa, Noto oder Catania, jedoch sollte man nicht unbedingt einen reinen Touristenort wählen.

Die Ostküste bietet sich für eine Überwinterung in Sizilien sehr gut an: Es gibt viele Orte, die nicht nur aus Touristen bestehen. Die Infrastruktur ist gut, man kommt schnell von A nach B, was auch eine sehr wichtige Überlegung ist. Es ist ein Übermaß an “Attraktionen” vorhanden, wie der Ätna, die Barockstädte Noto, Avola, Modica und Ragusa, hinreisende Städte wie Catania, Siracusa und Taormina laden zum schlendern und besichtigen ein. Zum Wandern bietet sich die Alcandara Schlucht am Ätna, der Cava Grande bei Avola sowie der gesamte Monte Iblei an.

Ähnliche Artikel:

  1. Herbstferien in Sizilien Die Herbstferien in Sizilien planen derzeit viele, doch worauf muss...
  2. Raus aus der Kälte: Überwintern in Sizilien Der Winter in Deutschland steht schon in den Startlöchern, und...
  3. Leere Strände in Sizilien – wohin man sieht Leere Strände in Sizilien – das liegt nicht daran dass...